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Konfigurator

Die richtige Stocklänge zum Wandern

Die richtige Länge für Wanderstöcke berechnen

Da Wanderstöcke oftmals in steilem Gelände verwendet werden, ist die Einstellung auf die richtige Länge nicht ganz so trivial wie z.B. beim Langlaufen oder bei Skistöcken. Gerade bei Bergtouren sollte die Stocklänge bei steilen Bergauf- und Bergabpassagen nachjustiert werden. Aus diesem Grund sind bei Bergsteigern vor allem Klapp-, Falt- und Teleskopstöcke beliebt, die mit wenigen Handgriffen in der Länge angepasst werden können.

>> Verstellbare Wander- und Trekkingstöcke

Grundeinstellung mit dem Stocklängen-Konfigurator finden 

Zum Glück gibt es aber auch bei Wanderstöcken eine Grundeinstellung, mit der jede Tour begonnen werden kann und zu der auf ebenen Passagen immer wieder zurückgekehrt werden sollte. Mit unserem Stocklängen-Konfigurator für Wanderstöcke kannst du diese ganz leicht berechnen lassen:

180 cm
Bei einer Körpergröße von 180 cm empfehlen wir eine Länge von ca. 122 cm für deine Wanderstöcke

Du hast die passende Länge berechnet? >> Hier findest du eine große Auswahl an Wanderstöcken

90° Regel: In der Praxis ganz einfach prüfen, ob die Länge passt

Egal ob bergauf oder bergab: Ober- und Unterarm sollten immer einen 90° Winkel bilden.
Egal ob bergauf oder bergab: Ober- und Unterarm sollten immer einen 90° Winkel bilden.
Wenn du unterwegs bist, ist es kinderleicht zu prüfen, ob der Stock richtig in der Länge eingestellt ist. Einfach den Stock mit der Spitze auf den Boden stellen und prüfen, ob Unterarm und Oberarm einen rechten (90°) Winkel bilden. Das Schöne an dieser Grundregel ist, dass sie auch auf steilen Bergauf- und Bergabpassagen angewendet werden kann. Bergauf muss der Stock kürzer eingestellt werden und bergab entsprechend länger - aber immer so, dass Oberarm und Unterarm einen rechten Winkel bilden.

Achtung Verletzungsgefahr: Immer auf die Verriegelung achten!

Bergab lastet mit Abstand das meiste Gewicht auf den Stöcken. Kein Wunder, möchten doch viele Wanderer bergab möglichst ihre Knie schonen. Wichtig ist allerdings, dass man vor dem Abstieg immer darauf achtet, dass die Verriegelung des Stocks sauber eingerastet ist. Das Einsacken von Stöcken beim Bergabgehen birgt enormes Verletzungspotential und selbst Abstürze in steilem Gelände sind oft auf einsackende Wanderstöcke zurückzuführen. Deshalb gilt auch hier besonders: Auf Materialermüdung achten!

Falt- oder Teleskopstöcke: Mehr als nur Geschmackssache

Dass in bergigem Gelände Fixlängenstöcke im Nachteil sind, dürfte klar sein. Doch auch beim Vergleich von Falt- und Teleskopstöcken gibt es klare Unterschiede. Zum einen sind Faltstöcke wegen der aufwendigeren Konstruktion meist deutlich teurer. Dafür lassen sich die meisten Modelle bequem im Rucksack verstauen und müssen nicht außen am Rucksack verzurrt werden. Vor allem bei Klettersteigen ist das ein unschlagbarer Vorteil! Zudem können hochwertige Faltstöcke aufgrund der Konstruktion quasi nicht einsacken. Teleskopstöcke zeichnen sich dafür durch eine etwas höhere Steifigkeit aus und sind oftmals schneller in der Länge verstellbar. Letzlich kommt es also auf den Geldbeutel und das Gelände an. Bei extremen Steilpassagen oder Touren mit Kletterabschnitten raten wir aber klar zu Faltstöcken.

 

Carbon oder Alu? Hierüber lässt sich streiten

Während es beim Vergleich von Falt- und Teleskopstöcken klare Vor- und Nachteile bei verschiedenen Einsatzszenarien gibt, sind die Unterschiede beim verwendeten Material geringer. Natürlich sind Carbonstöcke leichter als ihr Alu Pendants. Ob dies aber den deutlich höheren Preis rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden - zumal auch Aluminium zu den leichtesten Metallen auf dem Markt gehört.

(Fotos: LEKI)